Regional leben / 10. November 2020

Bezirksbauernkammer Freistadt Perg und Wirtschaftskammer Freistadt

 



zeigt und vernetzt Anbieter für regionale Lebensmittel

 

Doch viele Menschen wissen nicht genau, welche Anbieter quasi ums Eck zur Verfügung stehen. Bei der Orientierung „auf einen Blick“ hilft ab sofort die Internetseite http://regionleben.at/ mit Landkarte und Informationen.

Hand in Hand für unsere Region

Im Mittelpunkt stehen Lebensmittel, Getränke und Produkte des kurzfristigen Bedarfs, die im Mühlviertel hergestellt bzw. verarbeitet wurden. Präsentiert werden Vermarktungs-Initiativen und -einrichtungen, in denen mehrere regionale Produzenten bzw. Händler zusammenarbeiten – egal ob landwirtschaftlich, gewerblich oder gemischt. Dazu gehören beispielsweise „Aistkistl“ aus Wartberg unter Federführung von Andrea Bierwolf und „Ruck-Zuck“ aus Hirschbach von Carolin Schimpl.

„Wir starten mit heimischen Lebens- und Genussmitteln, weil diese im Lockdown am stärksten nachgefragt werden“, erklärt Martin Moser, Stv. Obmann der Bezirksbauernkammer Freistadt. „Wir wollen damit das Bewusstsein für Regionalität und regionale Kreisläufe stärken. Was am meisten zählt, ist die Zusammenarbeit: Hand in Hand für unsere Region.“

Gemeinsame Wertschöpfung und Wertschätzung

Beim Einkauf gilt: Auch auf die „Nebenwirkungen“ achten! „Wer regional einkauft, trägt dazu bei, heimische Arbeitsplätze und Nahversorgung, aber auch Umwelt und Lebensqualität zu stärken,“ betont Christian Naderer, Obmann der Wirtschaftskammer Freistadt. „Auf unsere Bauern und Unternehmer können wir wirklich stolz sein. Es geht um gemeinsame Wertschöpfung und Wertschätzung.“

Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer haben dieses gemeinsame Bezirksprojekt in den vergangenen Monaten entwickelt und organisiert. In weiteren Schritten wird es um Vernetzung und Erfahrungsaustausch der unterschiedlichen Anbieter gehen. Die Initiative regionleben.at will Kooperationen in der Vermarktung regionaler Produkte fördern, insbesondere auch zwischen Urproduzenten, Veredlern und Händlern, und neue Vermarktungsinitiativen anregen. Auch Gemeinden und Vereine sollen verstärkt angesprochen werden.

 

FREISTADT

Für die Versorgung mit regionalen Produkten gibt es im Bezirk Freistadt immer mehr engagierte und kreative Angebote: Bio-, Bauern-, Hof-, Krammer- oder Dorf-Laden, Kistl oder Korb, Box oder Container, Selbstbedienung, Markt oder Food Coop.
 

Regionleben.at – Eine neue Initiative für und mit Regionalvermarktern aus dem Bezirk Freistadt haben Bezirksbauernkammer und Wirtschaftskammer gestartet.


Im Bild (v.l.n.r.): Mag. Andrea Bierwolf, Initiatorin „Aistkistl“ / Martin Moser, Stv. Obmann Bezirksbauernkammer Freistadt Perg / Carolin Schimpl, Initiatorin „Ruck Zuck“ / Christian Naderer, Obmann Wirtschaftskammer Freistadt / Gino, Kater
 


Geändert am 22.11.2020 08:50

Weitere Beiträge